Blog · INsicht

Notizen aus dem Studio.

Updates, Essays und Gedanken zu Webdesign, SEO und wie kleine Unternehmen online besser auftreten — geschrieben von Leif Olbrich, Webdesign- & SEO-Freelancer aus Bayern.

Studio

63 Briefe sind raus

Die automatisierte Brief-Pipeline hat am Montag 63 personalisierte Angebote gedruckt und versendet. Jeder Brief enthält eine individuell gerenderte Website-Analyse des Empfängers.

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Update

Bild-Uploader mit Auto-Crop

Kundenseiten können jetzt Bilder über einen simplen Drag-Drop erhalten, der automatisch Fokuspunkt erkennt und für alle Ausschnitte rendert.

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Die Beiträge im Volltext

Update · 4 min

Konfigurator v2 — weniger Template, mehr Handschrift

Der alte Konfigurator war effizient — und genau das war das Problem. Kunden haben sich wiedergefunden, aber nicht unterschieden.

v2 dreht das Prinzip um: Statt aus Blöcken zu bauen, fängt jedes Projekt mit einem Archetyp an — Handwerk, Praxis, Beratung, Gastro, Kreativ. Der Archetyp definiert Ton, Rhythmus und welche Elemente Priorität bekommen. Erst dann kommen die Blöcke.

Was sich konkret ändert

  • Typografie-Paare pro Archetyp statt eines globalen Defaults
  • Bild-Sprache: Reportage vs. Produkt vs. Porträt pro Archetyp
  • Eigene CTA-Sprache — 'Termin vereinbaren' vs. 'Anfrage stellen' vs. 'Angebot anfordern'
  • Micro-Copy für Leerzustände, Formularfehler, 404 — endlich nicht mehr generisch
Vorher / Nachher — drei Handwerker-Websites aus derselben Vorlage

Warum das zählt

Individualität ist der Grund, warum Kunden weiterempfehlen. Ein Kunde, der sich in seiner Website wiedererkennt, erzählt anders davon. Skalierbarkeit darf das nicht fressen — deshalb steckt die Individualität im Archetyp, nicht in Handarbeit bei jeder Seite.

'Das sieht aus wie unser Laden, nicht wie ein Template.' — Kunde, Ingolstadt, nach dem ersten Entwurf mit v2.

v2.4 ist ab heute Standard für neue Projekte. Bestehende Websites bleiben wie sie sind — Migration nur auf Wunsch.

Essay · 9 min

Warum Websites wieder eine Handschrift brauchen

Wenn alle Websites gleich aussehen, wird nur der Preis noch als Unterschied wahrgenommen. Und der Preis wird dann sehr schnell nach unten gehen.

Die Framework-Ära hat etwas gutes gebracht: technische Qualität wurde billig. Jede Startup-Website lädt heute schnell, ist barrierefrei genug und funktioniert auf dem Handy. Das ist ein Gewinn.

Der Preis dafür: Austauschbarkeit. Öffne zehn Dienstleister-Websites nacheinander — du kannst sie nicht auseinanderhalten. Hero mit großer Headline, drei Feature-Cards, Testimonial-Slider, CTA. Fertig.

Handschrift ist keine Dekoration

Handschrift heißt: Die Website zeigt, wie das Unternehmen denkt, bevor sie zeigt, was es tut. Das kann ein ungewöhnlicher Navigationspunkt sein, ein Ton in den Texten, eine Farbe die niemand sonst nutzt, eine Seitenstruktur die nicht dem Standard folgt.

Ein Friseursalon darf sich anders anfühlen als eine Steuerberatung. Das Web hat das vergessen.

Das ist keine Frage von Budget. Es ist eine Frage davon, ob man den Kunden genug zuhört — und dann den Mut hat, etwas zu bauen was nicht aussieht wie das nächste Vercel-Template.

Studio · 3 min

63 Briefe sind raus

Die Pipeline läuft. Jetzt liegt der Rest beim Briefkasten.

Die insicht-briefe-Pipeline kombiniert Google Places, eine manuell kuratierte Liste und einen Analyse-Schritt über OpenRouter. Output: ein persönlicher Brief pro Betrieb, mit Screenshot der aktuellen Website und drei konkreten Vorschlägen — keine generischen Phrasen.

Zahlen bis jetzt

  • 117 Leads in der Datenbank
  • 63 Briefe versandbereit, alle raus am 14. April
  • Erwartungswert: 2–3% Rücklauf = 1–2 Gespräche

Update folgt, wenn die ersten Antworten eintreffen.

Update · 1 min

Bild-Uploader mit Auto-Crop

Kleines Werkzeug, große Zeitersparnis.

Der neue Uploader nutzt ein lokales Modell um den Bildfokus zu erkennen. Daraus werden dann automatisch Ausschnitte für Hero, Card, Thumbnail und Social-Preview generiert — mit dem Fokus jeweils im optischen Zentrum.

Studio · 5 min

Cowork — mein Setup für 2026

Ein Ordner, ein Assistent, ein Kreislauf: Ziel → Problem → Lösung → Output.

Drei Ordner reichen: Daily Logs, Projekte, Pipeline. Der Rest lebt in Projektdateien. Keine Zweitwelt aus Tasks, Boards und Tags — die sind nur Arbeit über Arbeit.

Neugierig geworden?

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